Der Phönix aus der Asche oder warum Tanz (für Kinder) nach der Pandemie einen hohen Stellenwert einnehmen wird

Der Phoenix aus der Asche oder warum Tanz (für Kinder) nach der Pandemie einen hohen Stellenwert einnehmen wird_Tanze wild und frech Blog_Stefi Schmid

Es scheint als ob die Kulturszene brach liegt.

Doch ist das wirklich so?

Hinter verborgenen Türen tummeln sich viele TanzpädagogInnen, die die letzten Monate Lösungen geschaffen haben um mit großen und kleinen Menschen zu tanzen.
Sie haben in viele Wohnzimmer eine Menge Leichtigkeit gebracht und Augen strahlen lassen.

Doch hier und da schlummert bei vielen TanzpädagogInnen und Tanzschülern eine Sehnsucht nach »Normalität« – was das auch immer das zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Februar 2021) bedeuten mag.

Vor ziemlich langer Zeit, am 17. April 2020 habe ich auf meiner Facebookseite einen Post verfasst:

»Seit COVID angefangen hat, denke ich darüber nach, wie ich dies mit meinen Tanzkindern verarbeiten kann.
Das Bildungssystem darf erkennen, dass ein Back to normal nicht möglich ist!

Kinder haben ein riesengroßes Herz und mit der wenigen Impulskontrolle die sie in jungen Jahren haben, werden sie Schaden nehmen, ihren spontanen von innen herauskommenden Gefühlen keinen Raum geben zu können.

Die Lehrer werden eher eine Ordnungsperson sein, die sich um die stetige Einhaltung der Regeln kümmern muss…

Es wäre schön wenn wir den Leistungsdruck in den Schulen herausnehmen – die Kinder werden den ollen Mathe und Deutschinhalt schon lernen, weil sie es wollen!

Vielleicht wäre es schöner zu tanzen, zu malen, zu basteln oder zu lesen – dabei lernt man im übrigen auch. Sich bewegen, Dinge erkunden liegt in unserer Natur.

Lasst uns die großen Kinderherzen mit Kreativität bewahren.«

Nun 10 Monate später bin ich mir aus tiefstem Herzen sicher, dass der Tanz und die Kunst  nach der Pandemie einen hohen Stellenwert einnehmen wird.

All dies ist für Kinder umso wichtiger geworden und natürlich auch für große Menschen.

Denn sobald wir Tanz als darstellende Kunst unterrichten, sprechen wir über Kreativität, sich selbst zu erfahren und zu spüren, aber auch mit anderen Mitmenschen in Beziehung zu gehen, den Raum wahrzunehmen, über Charakterentfaltung und die eigene Stimme zu finden.

All dies hat die letzten Monate nur virtuell oder gar nicht stattgefunden.

Kinder vermissen ihre Freunde, so wie wir auch. Beziehungsgestaltung wie wir sie aktuell pflegen ist nur zweidimensional.

Doch gerade der Tanz in seiner Dreidimensionalität bindet den Körper mit all seinen Sinnen und Gefühlen ein, die Weite des Raumes zu fühlen, das Schleifen der Füße zu hören, ein Atmen hier, ein kleines Lachen da, ein aufmerksamer Blick.
Hier und da eine Partnerarbeit, zu zweit über die »Diagonale« zu tanzen… alles aktuell unvorstellbar und doch eine Szene nach der wir uns sehnen.

Es gibt einen Satz der mich trägt und mir jeden Tag Hoffnung schenkt.

Er trägt mich seit Anfang der Pandemie durch jeden Tag auch wenn ich den Himmel manchmal nicht sehen kann. Er stammt von Janusz Korczak, er schreibt: »Wir geben euch eins: Die Sehnsucht nach einem besseren Leben, das es nicht gibt, aber dass es doch einmal geben wird.«

Daran halte ich fest, täglich, nach einer Sehnsucht nach einem besseren Leben, das einfacher ist und durchdrungen von Heiterkeit und Leichtigkeit.
Aktuell schenkt uns das Leben in der Tanz und Kulturbranche doch eher eine Achterbahnfahrt.

Der Hunger nach Kultur und die Wertschätzung unserer Arbeit ist nie größer gewesen als je zuvor.

Wir werden alle wie ein Phönix aus der Asche auferstehen – noch schöner als je zuvor.

Doch bis dahin… heißt es sich bereit zu machen.

Doch was heißt das konkret?

Ich möchte mit Dir eine kleine Exkursion zum 6. Februar dieses Jahres machen.
Ich unterrichtete gerade den jetzigen Jahrgang für die »Tanzpädagogik für Kinder und Kindertanz Ausbildung« und habe ganz klar gesagt:
»Jetzt ist die Zeit um Eure Zukunft zu bauen. Egal welche Umstände wir haben, es gibt für alles eine Lösung und Eure Zukunft bauen wir jetzt und warten auf keinen Fall bis alles hier vorüber ist und stehen solange auf dem Abstellgleis.«

Und das gilt eben auch für erfahrene TanzpädagogInnen.

Was wäre, wenn ich Dir jetzt sagen würde, dass jetzt die Zeit gekommen ist die eigenen Strukturen in Deinem Tanzbusiness als FreiberuflerIn oder Selbstständige zu überdenken?!

Das jetzt eine Zeit gekommen ist, sich tanzpädagogisch und businesstechnisch besser auszurichten; sich zu fokussieren und zwar auf die Fülle (abunDANCE) im eigenen Leben, im Tanzunterricht und Tanzbusiness die wir zu bieten haben.

Aktuell arbeite ich gerade an einem exklusiven und wertvollen Programm für erfahrene TanzpädagogInnen, es heißt »abunDANCE«.
Es ist ein Gruppenmentoring Programm welches einzigartig ist in seiner Kombination aus tanzpädagogischen Inhalten die zu Tanzbusiness Themen führen.

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, schreibe mir einfach eine E-Mail an stefi@stefischmid.de und wir verabreden uns zu einem wunderbaren »abunDANCE« Entdeckungscall.

Ich freue mich bald von Dir zu lesen

Deine Stefi