Kennst Du einen Zaubertrick für unruhige Kinder im Tanzunterricht?

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So fing letztens eine E-Mail an, die ich erhalten habe, doch sie ging noch ein wenig weiter: »Die Kinder sind immer so unruhig und zappeln und ich will, dass sie mitmachen, kennst Du hierfür einen Zaubertrick Stefi?«

mmmmmhmmmm….

Ich steige in dieses Thema mit einem Zitat von Wayne Dyer ein:

»Wenn Du Deine Sicht auf die Dinge veränderst,
verändern sich die Dinge die Du siehst.«

Dieser Perspektivwechsel von dem Wayne Dyer spricht ist essentiell.

Denn meines Erachtens ist es ziemlich falsch herum gedacht, dass das Problem beim Kind liegt oder sich absichtlich so verhält, denn das tut es nicht!

Es ist seine Form sich der Welt mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt.
Es sind Bedürfnisse im Raum, wo Kinder Schwierigkeiten haben diese zu artikulieren und bei Kindern kann sich das eben so äußern, dass sie nicht mitmachen, zappeln oder unruhig sind.

Sobald ich dieses Verhalten verurteile und nur meine Bedürfnisse durchsetzten möchte, bin ich wenig in Beziehung und sehe das Gegenüber nicht.

Das ist eine Information, die sich erstmal setzten darf!

Doch gerade die Beziehungsarbeit mit Kindern vor allen in den ersten 10 Lebensjahren sollte die Basis für alles sein.
Im übrigen mögen wir großen Menschen es sehr wenn wir gesehen werden.

Doch zurück zur Tanzklasse. Ich würde natürlich wie immer, wie ein Forscher vorgehen und mir 5 entscheidende Fragen stellen:

  • Kommen diese Kinder freiwillig zum Tanzen?
  • Was brauchen diese Kinder, was ist ihr Bedürfnis?
  • Sind die Stundeninhalte die ich anbiete passend?
  • Sind die Unterrichtsinhalte Alter und Level entsprechend?
  • Ist das Unterrichtsthema stimmig für diese Kinder gewählt?

Reflexionen dieser Art sind der heilige Gral.

Doch ein Punkt in dieser Frage hat mich stutzig werden lassen…

dass es von uns großen Menschen doch kurios ist, dass wir denken, dass Kinder still stehen, still sitzen und eben still sein sollen und alles mitmachen sollen. 

Mache ich auch nicht!

Ich habe manchmal keine Lust wenn ich keine beGEISTerung fühle, dann steige ich innerlich aus, dann wird es hart und ich werde frustriert.

Und aus Frustration ist selten etwas gutes entstanden.

Doch auf einem Boden der mich beGEISTert, wo ich innerlich anfange zu leuchten, fange ich an mich voll und ganz einzubringen.

Manchmal sehen wir als Erwachsene die Welt mit Erwachsenenaugen.
Wir haben gelernt uns anzupassen und abzuwarten, doch so manch ein Kind ist wild und wunderbar und hat Peperoni im Hintern.

Kinder sind die größten Lehrmeister die uns aufzuzeigen woran wir arbeiten dürfen und dies ist eine Meisterschaft die vielleicht nie enden wird.

Also für was entscheidest Du Dich, dafür dass das Problem beim Kind liegt oder Du vielleicht ein bisschen besser Deinen Tanzunterricht den Bedürfnissen den Kindern anpassen darfst?